Mit den
Finanzmitteln aus diesen Lizenzen stand Renzo Rivolta 1960
vor einer grossen Entscheidung: entweder in die Stahlrohrproduktion
einzusteigen
oder einen, nach seinen Vorstellungen idealen Gran Turismo zu bauen. Er
entschied sich für die zweite Variante und rüstete das Werk
in
Bresso bei Milano für die Kleinserien-Produktion von Automobilen
um.
So wurde 1961 der Iso Rivolta GT vorgestellt.
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Renzo
Rivolta
Piero
RivoltaAnfangs der 90er Jahre wurde die Rivolta Engineering Spa. gegründet. Hinter der Firma stehen Marella Rivolta, Piero Rivolta und der damalige Verkaufsdirektor Piero Sala, die beabsichtigten, einen Grifo-Nachfolger zu lancieren. Daraus entstand der Design-Protyp Iso Grifo 90. Bis heute ging er jedoch nicht in Serie. Seit der Heirat von Marella Rivolta und Andrea Zagato nimmt man an, dass in den nächsten Jahren ein produktionsfähiger Grifo-Nachfolger lanciert werden könnte.
IBICS wird Sie
auf dem Laufenden halten.
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Der Iso Grifo
A3/C (C = Competizione) wurde 1963 auf der Messe in
Turin dem Publikum vorgestellt. Währenddessen entwickelte Rivolta
seinen Grifo A3/L (L = Lusso) - er wurde ebenfalls 1963 in Turin, aber
auf dem Bertone Stand vorgestellt. Nach dem Grifo-Projekt trennten sich
die Wege von Bizzarrini und Rivolta. Bizzarrini gründete darauf
hin
seine eigene Firma in Livorno.
Die Karrosserien bauten die Firmen BBM und "Sports Cars" entweder
aus Aluminium oder GFK. Ende 1964 brachte Bizzarrini eine für die
Strasse bestimmte Stradale-Version heraus. Die Geschäfte liefen
mehr
schlecht als recht. So versuchte sich Bizzarrini mit einem kleineren
Modell,
dem GT 1900 Europa im Jahre 1966.
Giotto
Bizzarrini1969 kam das Aus
für die kleine Firma in Livorno. Bizzarrini
wurde Berater für die Industrie und verkaufte die Reste seines
Unternehmens
an Salvatore Diomante, seinen langjährigen Partner. Ein Jahr
später
keimte nochmals Hoffnung bei den ehemaligen Partnern auf: Die American
Motors Company beauftragte sie mit der Konstruktion eines
hochkarätigen
Supersportwagens, dem AMX. Doch plötzlich wurde das gesamte
Projekt
gestoppt und die wenigen AMX (3 Stück) sind von der
Bildfläche
verschwunden. Mit dem Picchio (Specht) und anderen Rennwagen sorgte der
Dottore zwischendurch für Gesprächsstoff.
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